Auf den Gipfel der Hoffnung laufen

Am vergangenen 12. Juli hat Benjamin etwas Besonderes geschafft: er ist zugunsten der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung auf seinen “Happy Place” gelaufen. Einen Berg, den er bei sehr einschneidenden Erlebnissen seines Lebens schon mehrmals erklommen hat. Die Zugspitze, der höchste Berg Deutschlands. Das Besondere daran: vor knapp 2 Jahren stand er am Abgrund – Diagnose Leukämie.

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Spendenaktion Zugspitze, Gipfel der Hoffnung
Am vergangenen 12. Juli hat Benjamin etwas Besonderes geschafft: er ist zugunsten der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung auf seinen “Happy Place” gelaufen. Einen Berg, den er bei sehr einschneidenden Erlebnissen seines Lebens schon mehrmals erklommen hat. Die Zugspitze, der höchste Berg Deutschlands. Das Besondere daran: vor knapp 2 Jahren stand er am Abgrund – Diagnose Leukämie.
Benjamin auf die Zugspitze, 2013
Benjamin im Krankenhaus

Dieses Mal lief er für sich, als ein Zeichen dafür, dass er zurück im Leben ist. Aber auch für diejenigen, die er während seiner Behandlung kennengelernt hat und die es leider nicht geschafft haben. Er tat es vor allem mit der Hoffnung, dass keine Familie diesen Kampf mehr erfolglos führen muss. Denn er weiß aus eigener Erfahrung, dass Forschung dies ändern kann.

Journalistin Julia Schlegel vom BR hat Benjamin auf dem Weg begleitet. Sie können den Beitrag in der BR-Mediathek sehen.

Auch ein Drehteam der DJCLS war dabei! Schalten Sie bei der José Carreras Gala am Mittwoch, den 7. Dezember ein, um alles über Benjamin und seine Aktion zu erfahren.

 

 

 

Dort fühlt man sich so frei aber auch so klein, der Berg zeigt dir wie winzig und wie unbedeutend wir alleine sind. Da oben ist man dem Himmel so nah, aber zum Glück auch noch fern.

Benjamin Krug

Über Benjamin

Benjamin – Ehemann, Vater zweier Kinder, Großvater einer kleinen Enkelin und Hundebesitzer – führt ein glückliches, gesundes und ausgewogenes Leben. Er trainiert täglich, fährt mit dem Rad zur Arbeit, läuft jede Woche, schwimmt, ist Nichtraucher und verzichtet auf Alkohol. Doch im Sommer 2020 verändert sich sein Gesundheitszustand. Die Diagnose erschüttert das Leben von Benjamin und seiner Familie in den Grundfesten – Akute Myeloische Leukämie (AML). „Gestern noch die Zukunft geplant, kämpfst du ab jetzt um’s Überleben“, so Benjamin fassungslos.

Heute, fast 2 Jahre nach der Diagnose, hat er Vieles hinter sich: Ganzkörperbestrahlung, Hochdosis-Chemotherapie, Antikörperbehandlungen und eine Stammzelltransplantation, die ihm ein neues Leben geschenkt hat. Familie, Freunde und Arbeitskollegen haben sich mit ihm durch die schwere Zeit der Therapie und den schweren Weg der Genesung gekämpft – sie sind zu Benjamins Helferhelden geworden, allen voran seine Frau, Stefanie.

Aber in dieser Zeit hat Benjamin auch viele Menschen kennengelernt, die es trotz eines genauso langen und harten Kampfes, am Ende leider nicht geschafft haben. „Die Grundlage dafür, dass ich noch leben darf, ist die Forschung, noch vor ein paar Jahren wäre der Verlauf wohl anders ausgegangen.“, so Benjamin.

Mit dieser Spendenaktion möchte Benjamin etwas zurückgeben und Spenden für die Forschung von Leukämie sammeln. Dafür hat er schon einige Unternehmen ins Boot holen können, die auf unterschiedliche Art und Weise den Lauf und die Spendenaktion unterstützen.

Auch physisch arbeitet er daran, seinen Körper nach den Strapazen der Therapie darauf vorzubereiten: von dem 3,5 Stunden Zugspitz-Extremberglauf in 2013 blieben letzten Sommer nur ein paar Minuten auf dem Rudergerät. Aber Eins weiß Benjamin sehr gut: Aufgeben ist keine Option.

 

„Laufende” Neuigkeiten

Benjamins Entschlossenheit und Solidarität haben schon viele Menschen erreicht. Folgen Sie hier alle Neuigkeiten über seine Aktion!

 

EIN WEITERER AUFRUF: “EURE NAMEN”

Neben den großartigen und noch eintreffenden Spenden hatte für Benjamin der Lauf auch eine persönliche Bedeutung: Er lief für sich, für alle, die noch kämpfen und für diejenige, die den Kampf nicht gewinnen konnten. Und damit diese mutigen Kämpfer:innen auch mit dabei sein konnten, ließ Benjamin ihre Namen auf einem Lauftrikot drucken. Unter dem Aufruf „Eure Namen“ hatte Benjamin Patienten in Behandlung und Familien von verstorbenen Patienten eingeladen, ihm die Namen mitzuteilen.

Diese Namen trug Benjamin auf dem Weg zum Gipfel der Hoffnung, zusammen mit zwei Erinnerungen von zwei sehr lieben Menschen für ihn, die es nicht geschafft haben: Jerid und Marion.

 

UNTERNEHMEN, VEREINE UND FREUNDE HELFEN

Benjamins Aufruf hat bei seinem Freundeskreis und seinen  Bekannten enormen Zuspruch bekommen, und zwar in den unterschiedlichsten Formen. Herzlichen Dank an all diese Organisationen und Menschen für ihre großherzige Unterstützung und Kreativität!

  • ZF Friedrichshafen ist seit vielen Jahren der Arbeitgeber von Benjamin. Sowohl die Firma als auch die KollegInnen standen ihm während seiner Behandlung zur Seite. Hunderte Postkarten mit Genesungswünschen bekam er damals im Krankenhaus. Jetzt hat die Firma Werbung für seine Aktion über das Intranet gemacht und das Plakat an mehreren Orten aufgehängt (auch als Bildschirmschoner!). Einfach ein tolles Team!
  • In der Edeka Didis Filiale Gochsheim wurden seit Anfang der Aktion Leergutbons für die DJCLS gesammelt und Infoflyer der DJCLS ausgestellt. Die 500 Euro, die aus den gespendeten Leergutbons von Kunden und Team zusammenkamen, rundete die Firma bis glatt 1.000 Euro auf. Vielen Dank für die originelle Unterstützung!
  • Der Lastenfahrrad-Laden seven8three aus Grafenrheinfeld hat Benjamin bei seinem  Training unterstützt und ihn mit einem Motivationsspruch begleitet, der gleichzeitig Werbung für die Aktion ist: mit einem bedruckten Cargobike durfte er die Tage vor der Aktion durch die Straßen fahren! Das Fahrrad wurde außerdem danach auf die Eurobike Messe in Frankfurt von BikePackaging – HORNA GmbH Verpackungen ausgestellt und wird im Laufe des Jahres zugunsten der DJCLS versteigert werden. Sportlich!
  • Tentador Schmuck kennt Benjamin über ein Gewinnspiel in der schlimmsten Zeit seiner Krankheit – damals hat er eine schöne Kette für seine Frau gewonnen. Als er für den geplanten Zugspitzlauf nach einer individuellen Erinnerung und einem Glücksbringer gesucht hat, wurde er bei den alten Bekannten schnell fündig. „Ohne groß zu reden, haben sie mir angeboten, diese Armbänder für uns anzufertigen und uns zu schenken“. Auf dem gravierten Armband sind den Umriss der Zugspitze und das Datum des Laufes zu sehen – eine wunderschöne Erinnerung. So schön, dass viele Begleiter der Aktion sich dafür interessierten und die Armbänder bestellten – ein großer Teil der Einnahmen wird an der DJCLS gespendet. Danke für dieses Zeichen gegen Leukämie!
  • Benjamin war es wichtig, Namen von anderen Patienten auf seinem Weg zum Gipfel der Hoffnung zu nehmen: Von Brokk Sportbekleidung kümmerte sich darum und ließ einen Lauftrikot für den Anlass anfertigen – sogar mit einem QR-Code der Aktion, damit andere BergsteigerInnen gleich mitmachen können!
  • Die Familien hinter Beständig Autohaus aus Gochsheim haben Benjamin seit der Diagnose ohne zu zögern ihr Hilfe angeboten. Bei dieser Aktion unterstützen sie ihm erneut – dieses Mal mit einem Jeep für seine Zeit in Garmisch-Partenkirchen. „Ja, das Auto ist riesig, so riesig wie die Angst, Schmerzen, Leiden und Strapazen sind, die Betroffene und ihre Familien durchmachen müssen, die auch meine Familie und mein Körper aushalten mussten!“ – so Benjamin auf Instagram.
  • Denise ist die Gründerin von den “Kämpfer Mäuse”. Nachdem sie 2019 ein zauberhaftes, Kämpfermäuschen, das an Leukämie erkrankte zum Lachen bringen durfte, entschloss sie sich, ehrenamtlich auch anderen Kindern Hoffnung zu schenken. Das macht sie mit ihren Mäusen und mit ein wenig Konfetti, das sie auf die Gesichter von schwerkranken Kindern und deren Eltern zaubert. “Wenn es wirklich gute Feen gibt, habe ich eine davon gefundenen” – so Benjamin. Kein Wunder, dass Denise auch ihre erste “erwachsene Maus” unterstützt hat: mit einer Spendendose auf dem Tresen des Ladens „Underground“ in Schweinfurt.
  • Das Hotel Werdenfelserei in Garmisch-Partenkirchen, in welchem Benjamin und seine LaufbegleiterInnen vor und nach dem Lauf übernachteten, hat den fast vier-stelligen Betrag von Benjamins Zimmer gespendet. Die Besitzer des Hotels nahmen sich auch die Zeit, sich mit Benjamin und seiner Familie nach dem Lauf auszutauschen. Herzlichen Dank für die großzügige Spende!
  • Sehr berührt sind wir von einer weiteren Spendenzusage im Rahmen von Benjamins Aktion: 5.000 Euro! Diese kommt vom Verein ZF Hilft e.V., dem gemeinnützigen Verein zur Hilfe in humanitären Angelegenheiten der Firma ZF Friedrichshafen AG – Benjamin arbeitet seit vielen Jahren am ZF-Standort Schweinfurt. Vielen Dank an den Verein für das Vertrauen!
  • Bei ZF Schweinfurt arbeiten zahlreiche Azubis und viele Jugendliche aus der Gegend interessieren sich für diese Stellen. Deshalb veranstalten die aktuellen Azubis jedes Jahr eine Azubi-Infonacht mit einem Spaßrahmenprogramm wie u.a. einem DJ.. Kerstin, eine Mitarbeiterin in der Ausbildung und im Orgateam des Abends, ist zufällig über das Plakat von Benjamin gestolpert und war sofort begeistert. Gesagt, getan: bei der Veranstaltung konnten die Azubis durch Spenden und gespendetem Pfand 616,50 Euro für die Leukämie-Forschung sammeln! Benjamin hat nachfolgend auch mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung über die Möglichkeit der Registrierung als Knochenmarkspender gesprochen. Eine runde Sache!
  • Folgende lokalen Unternehmen und Vereine haben mit Großspenden bei Benjamins Aktion mitgemacht: Pabst Transport, Sparkasse Schweinfurt-Hasberge, Apotheke an den Gaden, Verein für Garten-, Blumen- und Landespflege e.V., Autohaus Beständig, Bürger- und Kulturverein Oberndorf 1997 e.V., Meßmer Tee – Kräuterhaus Wild, Steger Fliesen- und Natursteinhandel und LOS Schweinfurt. Vielen Dank!
  • Einen herzlichen Dank auch an den Oberbürgermeister von Schweinfurt für seine Spende!
  • Und für den September haben die Gochsheimer Kirchweih Planpaare auch eine Spende angekündigt: mit dem erfahrungsgemäß hohen Betrag, den sie bei dem Stadtfest mit Pfand sammeln werden. Wir sind gespannt!

    💙    H E R Z L I C H E N     D A N K    💙

     

    Lieber Benjamin, wir das Stiftungsteam sind zutiefst beeindruckt von Deiner Aktion! Vielen Dank für Deinen starken Einsatz im Kampf gegen Leukämie!

Über die Spendenaktion

ECKDATEN:

Wer: Benjamin Krug, Leukämie-Diagnose in 2020
Was: Aufstieg auf die Zugspitze (9 Stunden, 21 km, 2200 m Höhenunterschied)
Wann: 12. Juli 2022

Wie kann ich teilnehmen?
Zeigen Sie Ihre Unterstützung und machen Sie mit in Benjamins Spendensammlung: online auf Betterplace.org oder mit einer Überweisung direkt an die DJCLS mit dem Stichwort „Benjamin Zugspitze“.

Bis wann?
Die Aktion endet am 11. September mit der Aufführung des historischen Plantanzes der Gochsheimer Kirchweih.

Liken, Teilen & Live Update
Auf seinem Instagram Konto berichtet Benjamin regelmäßig über seine Fortschritte und Gedanken.

Vielen Dank an alle Menschen, die bisher gespendet haben und die es in den nächsten Tagen machen werden! Damit zeigen Sie nicht nur Benjamin Ihre Solidarität, sondern auch vielen anderen Betroffenen.

„Wenn man am Fuße der Zugspitze steht, erscheint es einem unmöglich da hoch zu gehen. Genau so fühlt sich der tägliche Kampf gegen die Leukämie an, ein nur schwer zu bezwingender Endgegner.

Pressespiegel (Auswahl)

Schon Anfang Mai berichtete eine erste Zeitschrift, die Main Post, über die bemerkenswerte Aktion von Benjamin. Im Juni sprach er im Focus Online über seinen Krankheitsverlauf und sein Vorhaben (Trotz Blutkrebs auf die Zugspitze).

Benjamin wurde auch eingeladen, im Rahmen des Weltblutkrebstags im Radio und Fernsehen über seine Erfahrung mit der Diagnose Leukämie und sein Vorhaben zu erzählen: Auf TV Mainfranken (Gesundheitstalk – Der Kampf gegen Leukämie) und auf Radio PRIMATON und Radio Hasthag+ (Gochsheim: Jetzt spenden!).

Der BR war auch vor dem Lauf mit Benjamin einen Tag wandern (Zugspitzlauf, Nach der Krankheit nun den Berg bezwingen). Außerdem begleitete Journalistin Julia Schlegel Benjamin an dem großen Tag auf dem Weg zur Zugspitze: Den beeindruckenden Beitrag können Sie in der BR-Mediathek sehen.

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