11. Februar: Wir zeigen Vorbilder

Der 11. Februar ist UNESCOs Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. In den meisten Ländern ist die Präsenz der Frauen in diesem Bereich noch niedrig: etwa 1/3 in Deutschland in 2019. Um dies zu ändern, sind starke Vorbilder wichtig: Eine Promotionsstipendiatin der DJCLS macht Mut!

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Frauen in der Wissenschaft
Der 11. Februar ist UNESCOs Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. In den meisten Ländern ist die Präsenz der Frauen in diesem Bereich noch niedrig: etwa 1/3 in Deutschland in 2019. Um dies zu ändern, sind starke Vorbilder wichtig: Eine Promotionsstipendiatin der DJCLS macht Mut!

Der 11. Februar ist der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Dieser wurde in 2015 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen, um die bedeutende Rolle, die Mädchen und Frauen in Wissenschaft und Technik spielen, zu würdigen. Frauen seien unter anderem unentbehrlich, um den Blickwinkel zu erweitern. Diesen brauche es, um aktuelle globale Herausforderungen meistern zu können.

Dr. Anne Sophie Kubasch, Forschungsstipendiatin der DJCLS am Uniklinikum Leipzig, hat zu diesem Anlass eine Botschaft an alle Mädchen und Frauen, die sich für Wissenschaft interessieren.

Fakt ist, dass in den meisten Ländern die Präsenz der Frauen in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik; STEM auf Englisch) noch sehr niedrig ist: Laut des UNESCO-Instituts für Statistik liege der weltweite Frauenanteil im Bereich der Forschung und Entwicklung unter 30 Prozent (etwa 1/3 in Deutschland in 2019).

Um dies zu ändern sind starke Vorbilder wichtig, denn:
„you can only be what you see“
(Marian White Edelman)

Ich möchte den 11. Februar nutzen, um anderen jungen Frauen – egal ob aus dem Bereich der Medizin oder auch Naturwissenschaften – dazu zu motivieren, ihrem Weg treu zu bleiben, sich Mentoren auf dem Weg zu suchen, die sie unterstützen, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, und sich auf passenden Aufschreibungen zu bewerben.

Dr. Anne Sophie Kubasch, Ärztin und Forschungsstipendiatin der DJCLS, Uniklinikum Leipzig

Die UNESCO vergibt seit 23 Jahren an herausragende Forscherinnen Preise und Stipendien im Rahmen eines L’Oréal-UNESCO-Programms. Ziel sei es, auf Frauen in der Wissenschaft aufmerksam zu machen und sie zu würdigen. (Dies sind die Preisträgerinnen in 2022).

Auch aus Sicht der DJCLS möchten wir heute Vorbilder zeigen und stellen Medizinerinnen und Wissenschaftlerinnen vor. Sie sind Mitglieder unseres Wissenschaftlichen Beirats und aktuell Stipendiatinnen eines unserer Forschungs- oder Promotionsstipendien, um im Kampf gegen Leukämie zu forschen.

Und diese Frauen sind:

Mitgliederinnen des Wissenschaftlichen Beirats der DJCLS

Prof. Dr. med. Claudia Rössig (Covorsitzende)
Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Münster

Prof. Dr. med. Claudia Baldus
Direktorin der Klinik für Innere Medizin II – Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein – Campus Kiel

Prof. Dr. med. Julia Hauer
Chefärztin des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin – München Klinik & Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München

Prof. Dr. med. Brigitte Schlegelberger
Direktorin des Instituts für Humangenetik, Medizinische Hochschule Hannover 

Prof. Dr. med. Marion Subklewe
Oberärztin, Leitung Immuntherapie in der Hämatologie – Medizinische Klinik und Poliklinik III, Klinikum der Universität München

Forschungsstipendiatinnen

Natalia Alejandra Borbarán Bravo
Kinderklinik und Medizinisches Klinikum, Universitätsklinikum Tübingen. „Inhibition of aquaporin 9 (AQP9) for the treatment of AML“

Theresa Eifert
Klinik für Innere Medizin 2, Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Jena. „Die Rolle von Regulatoren der Zellpolarität in der Progression von klonaler Hämatopoese in Leukämien“

Dr. Anne Sophie Kubasch
Medizinische Klinik und Poliklinik I, Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie, Universitätsklinikum Leipzig. „Artificial intelligence-based integration of the “Immunome” into a personalized treatment approach to improve patient stratification and therapeutic outcome in myelodysplastic syndromes“

Paula Sophie Reichelt
Medizinische Klinik und Poliklinik I, Hämatologie, Zelltherapie und Hämostaseologie, Universitätsklinikum Leipzig. „Entwicklung personalisierter Therapiestrategien anhand von MicroRNA – Expressionsprofilen bei akuten myeloischen Leukämien“

Silvia Schäfer
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC), Uniklinikum Dresden. „Long non-coding RNAs organize the epigenome in AML stem cells“

Sophia Steinlein
Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie (IKP), Stuttgart. „Lymphom-assoziierte Stromazellen als innovatives Therapietarget für das Diffuse großzellige B-Zell-Lymphom“

Promotionsstipendiatinnen

Bianca Bohmeier
Klinik für Innere Medizin C – Hämatologie, Onkologie, Transplantationszentrum und Palliativmedizin, Universitätsmedizin Greifswald. „Pharmakologische Inhibition von YBX1 in Jak2-mutierten Krebserkrankungen“

Héléna Emilia Cora Bresser
Zentrum für Translationale Zellforschung Medizin 1 – Hämatologie, Onkologie und Stammzellstransplantation, Universitätsklinikum Freiburg. „Untersuchung von Wirkstoffkombinationen zur Überwindung der Resistenz gegen Venetoclax-basierte Behandlungen“

Carla Bühring-Uhle
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin 3, Universitätsklinikum rechts der Isar der TU-München. „Die Rolle des Solute Carriers SLC2A1 in der Differenzierung von Leukämiezellen“

Lilly Chung
Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, Universitätsklinikum Heidelberg. „Targeting leukemic stem cells by BCAT1 synthetic lethality“

Nurul Ibrahim
Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Medizinische Hochschule Hannover. „Identifikation von molekularen Regulationsmechanismen des Proteinkatabolismus in Therapieresistenten Leukämiezellen mittels CRISPR-Cas9 Genomeditierung“

Alexandra Elektra Lazarides
Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie, Campus Virchow-Klinikum der Charité Berlin. „Der Einsatz der Oxford-Nanopore-Sequenzierungstechnologie zum molekulargenetischen Tumorprofiling beim Multiplen Myelom“

Karoline Maria Stoschek
Medizinische Klinik 2, Hämatologie/Onkologie, Universitätklinikum Frankfurt. „Effekte von Venetoclax auf Apoptose-regulierende Proteine und die oxidative Phosphorylierung in nativen und resistenten Zellen“

Katharina Weidenauer
Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, Universitätsklinikum Heidelberg. „Untersuchung molekularer Grundlagen von Therapieresistenzen gegen den BCL-2 Inhibitor Venetoclax in der AML zur Identifikation neuer Therapie – Kombinationspartner“

💙 Danke für Ihre Arbeit

Neben diese Medizinerinnen und Forscherinnen arbeiten auch viele andere Frauen und Männer zusammen mit der DJCLS im Kampf gegen Leukämie.

💙 Danke für Ihre Spende

Wir freuen uns über jede Spende, groß oder klein, die uns näher an unser Ziel bringt: Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem.

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